Chronologie der bisherigen Scheibenwelt LARPs,
zusammengefasst von Michael Schreyner und Alex Uhlir

Ponder Stibbons entdeckt eine neue Fähigkeit eines seiner Technikdämonen, telepatisch mit anderen seiner Art zu kommunizieren. Durch einen Zufall gerät dieser Dämon in die Hände von Schnapper und eine neue Erfindung die „Oktivone“ erobert Ankh-Morpork im Sturm. Jeder will so ein „Kommunkationsgerät“ haben und verändert sich schön langsam in einen von kuriosen Geschäftsideen gestressten Unternehmer. Die neuen Rekruten der Stadtwache, die erst vor kurzem zwangsverpflichtet wurden, geraten in ein unerhofftes Abenteuer um die Stadt vor dem Wahnsinn zu retten.

Seit ein eigenartiger neuer Bürger im Bezirk einen Nützelige Dingens Laden eröffnet hat, glühen alte Feindschaften vereinzelter Bürger neu auf. Der Händler verleitet die Bürger zu unschuldigen Streichen und belohnt sie mit außergewöhnlichen Gegenständen. Als Hass und Neid einen gefährlichen Grad erreichen, tauchen auch noch Elfen auf und terrorisieren die Bürger. Nur mit Hilfe der drei Hexen aus Lancre kann auch diese Gefahr eingedämmt werden.
Bei einem Experiment entsteht intelligente vampirische untote rote Beete (IVURB) und entkommt.

Bei einer Expedition in die Kanalisation unter dem Bezirk kommt es zu einem Zwischenfall und einige Bürger der Sirupminenstrasse landen plötzlich im Zentrum von Wien.
Auf einer seltsamen Reise durch Wien mit unheimlichen Begegnungen versuchen die Bürger wieder nach Hause zu kommen.

Das Sirupgezieferfest jährt sich zum 100sten Male – ein guter Grund für die ansässigen Händler und das Bürgermeisterbüro den Geist der Sirupminen wieder auferstehen zu lassen und Ankh-Morpork zu zeigen, was in unserem Bezirk und dessen Bürgern steckt...
Die Aschenvogelgesellschaft eröffnet die erste Börse und jeder Bürger kann seine Marke-Ich verkaufen. Das Geschäft blüht und sogar eine Bürgerliste zur Vergabe von Inhumierungsaufträgen wird gegründet. Die Interimsbürgermeisterin tritt zurück und ein neuer Bürgermeister wird gewählt. Auch die Riesenknolle der IVURB kanditiert. Während der Tombola nach der Wahl beschwört eine unbekannte Gruppe Mammon und versetzt ihn in todesähnlichen Tiefschalf. Das Geld ist somit totes Kapital und die Aktien fallen wörtlich in den Keller…

*Titel wurde erst nach dem Spiel bekannt gegeben
WonGyver (Erfinder) und Nione Grünsiegel (Näherin) „wollen“ heiraten, doch es ist Vollmond und die wölfischen Triebe sind stärker. Die Hochzeit findet nicht statt. Wenigstens stirbt auch keiner bei dem Besuch des genovesischen Don.

Das Geld ist immer noch tot, aber die Bürger des Bezirkes erfinden ihre eigenen Währungen. Eine Laienspielgruppe des Bezirkes veranstaltet eine „Dr. Finger“ Inszenierung.

Erbsenzähl, ein uraltes Wesen aus vergessener Zeit wacht nach seinem Schlaf von 512 Jahren aus seiner Starre auf und sucht Ankh-Morpork heim. Er tötet die Leute in dem er sie in Todesangst versetzt und nimmt dabei oft die Gestalt eines Clown an. Eine heldenhafte Gruppe von Bürgern gelingt es das Wesen zu töten und löst damit eine Katastrophe aus. Erbsenzähl war bis dato dafür zuständig gewesen das Angstpotenzial der Leute zu regulieren. Durch sein verschwinden werden die Urängste der Bürger freigesetzt, personifizieren sich und terrorisieren die Bürger. Nur duch das Zurückbringen von Erbsenzähl gelingt es auch diese Gefahr von der Stadt abzuwenden.

Das erste musikalische Theaterstück wird in der Mehrzwegghalle aufgeführt. Währenddessen stellen Unbekannte Tempelruinenteile am Gedenkwürdigen Wadenkrampf Platz ab und sofort werden sie zu Sehenswürdigkeit erklärt als wären sie immer schon dort gewesen. Realitäten geraten durcheinander und Inspirationspartikel in Form von Socken regen die Bürger zu den kuriosesten Handlungen an. Ein Sockenlord wird als böser Verursacher vermutet und von den Bürgern auf verschiedene originelle Arten bekämpft bis dieser gelangweilt von alleine verschwindet und die Ruinentrümmer mitnimmt.

Der Tempel der geringeren Götter droht einzustürzen und muss renoviert werden. Das bedeutet, dass sämtliche Priester der dort angebeteten Götter ihre Tempel vorübergehend übersiedeln müssen. Das ist gar nicht so einfach, denn wo soll man den so viele Priester unterbringen. Auf Vetinaris Befehl hin dürfen die Priester ihre kleinen Tempel vorübergehend auf manchen Plätzen Ankh-Morpoks aufstellen. Der Moneten Platz und der Gedenkwürdige Wadenkrampf Platz im Bezirk Sirupminenstrasse sind eine beliebte Anlaufstelle vieler unbedeutender Priester und die Gelegenheit unters Volk zu kommen wird genutzt um neue Anhänger zu werben. Das Chaos ist vorprogammiert…

"Ahhh... Ankh Morpork... " sind wohl die ersten Worte die jeder Neuankömmling beim Betreten der Wunderbaren, Einzigartigen (und einzigen) Großstadt weit und breit von den Lippen lässt.

Dieser Umstand ändert sich in den meisten Fällen schnell, "AAAARGH, Ankh Morpork!!!" ist dann schon die eher passende Variante des Ausrufes.

Doch die Alteingesessenen erscheinen dem erstauntem Wandersmann in den letzten Wochen wie verwandelt. Da trällern gestandene Hausfrauen fröchliche Liedchen, am Platz des großzügig gedämpften Lichtes poltert ein Troll lautstarke Melodien (oder was er dafür hält), und sogar die Stadtwache plärrt auf einmal im A Capella Chor ihr "...und alles ist ruhig!!!"

Selbst lizensiert Dahingemeuchelte kommen dieser Tage in den Genuss eines Requiems....

Dem Aufmerksamen Beobachter oder mutig Fragenden wird baldigst die Ursache dieser untypischen Musikalität bekannt: auf Flugblättern und Plakaten findet sich der entsprechende Hinweis:

"Der ährenwerte Verain zur Förderung der gepflegtän Musik und die Freunde der klatschianischen Oper geben bekannt, dass an den Iden des Monats der erbärmlichen Hitzewellen im Jahre des Lancreanischen Springflederwischs im Jahrhundert des Trüffelschweins die Ausschaidungsveranstaltungen von

Ankh-Morpork sucht den Überstern!